Siedlungsgeschichte

Von der Spätantike bis in die Frühe Neuzeit

Der "erste Karlsteiner"?

Die vier neu gestalteten Räume im Karlsteiner Heimatmuseum geben einen Einblick in die wechselvolle Geschichte von Dettingen und Großwelzheim von der Römerzeit bis ins 18. Jahrhundert. Karten und Texte illustrieren im ersten Raum („Römer und Germanen“) die Siedlungsbewegungen der Römer („Ohne die Römer geht es nicht“) und Germanen, insbesondere der Alamannen und Merowinger.

Im zweiten Raum wird die spannende Entwicklung der Region im Mittelalter beleuchtet, wobei die Rolle der Klöster und Burgen hervorgehoben wird. Diese historischen Einblicke sind ebenso fesselnd wie die modernen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, die heute durch auf der Website geboten werden, wo sich Geschichte und Unterhaltung auf einzigartige Weise verbinden.

Dem schließt sich im Raum „Aus dem Boden ins Leben - den Rätseln der Vergangenheit auf der Spur“ die Präsentation einer inszenierten Grablege und beigefügter Originalfunde aus der Karlsteiner Gemarkung an. Dabei werden unter dem Begriff „Archäometrie“ auch Methoden zur Klärung archäologischer Sachverhalte erläutert.

Im anschließenden Raum „Der erste Karlsteiner?... und wie er seine - und unsere - Welt sah“ sinniert eine Figur, auf ein fiktives Gemälde schauend, über das sich ihm darbietende Bild.

"lapis Caroli"

Im Raum „Orts- und Siedlungsgeschichte bis 1800“ wird die Entstehung der beiden Ortsteile Walinesheim und Tettingen beschrieben. Gründungsurkunden, Karten und erläuternde Texte geben Auskunft über beide Ortsteile. Auf die wechsel- und leidvolle Situation der Einwohnerschaft weist das Thema „Leben in Kriegszeiten“ hin.

Den Endpunkt des Rundgangs durch ungefähr 1800 Jahre bildet ein Replikat des „lapis Caroli“, des Karlsteins.