Über uns

Die Vorstandschaft

Erster Vorsitzender:

Wolfgang König In den Baumstücken 5, 63791 Karlstein

Email: wolfgang_koenig_1999@yahoo.de

 

 

Richard Pfannmüller Julius-Kleemann-Str. 1, 63791 Karlstein   

Email: ripfa@gmx.net

Stellv. Vorsitzender:

 

Kassierer:

Helmut Nimbler Am Stadtweg 13, 63791 Karlstein

Email: h.nimbler@gmx.de

 

Schriftführerinnen: Theresia Graw

Kulturwart: Franz Biller

Schriftleiter: Helmut Winter

Leiter Heimatmuseum: Karl-Heinz Liedel

 

Ehrenvorsitzender: Helmut Winter

 

30 Jahre Geschichtsverein – 40 Jahre Interessengemeinschaft für Heimatgeschichte

Die Ortsgeschichte von Dettingen und Großwelzheim wird lebendig

Immer wieder machen Mitglieder und Helfer des Geschichtsvereins bei Museumsführungen und Ausstellungen im Heimatmuseum die gleiche Erfahrung: „Das hätten wir nicht gedacht!“ sagen Museumsbesucher voller Staunen und Lob über die Präsentation der lokalen und regionalen Geschichte im Karlsteiner Heimatmuseum.

Dabei hat man in Dettingen und Großwelzheim im Vergleich zu anderen Gemeinden, deren Geschichts-, Kunst- und Heimatvereine meist auf eine längere Tradition des Sammelns und der Aufarbeitung der Geschichte verweisen können, sehr spät mit der Geschichtsforschung begonnen. Erst 1966 fanden sich in Dettingen auf Anregung von Alois Hommrich einige wenige Personen zusammen, um eine Interessengemeinschaft für Heimatgeschichte zu gründen. Zur Mitarbeit bereit waren neben dem Initiator damals: Heinz Herzog, Emil Hofmann, Edwin Hussi, Emil Kolb, Ute Lang, Fritz Ruf und Helmut Winter. Letzterer übernahm 1970 die Leitung dieser Interessengemeinschaft. Bescheiden waren die ersten Erfolge. Mit Unterstützung der Gemeinde richtete man 1971 eine Heimatstube ein, in der erstmals Funde aus der Vor- und Frühgeschichte, Pläne von der Schlacht bei Dettingen, Exponate aus der Kirchengeschichte und Dokumente der Heimatvertriebenen aus dem Graslitzer Raum ausgestellt wurden. Heinrich Lang und Martin Hofmann haben sich mit ihrem handwerklichen Können dabei verdient gemacht. Die Schaffung des Dettinger Wappens wurde mit eigenen Vorschlägen angeregt. Flurdenkmäler und Wegkreuze wurden errichtet. Mit Dia-Reihen, Filmen und Vorträgen machte man mit wichtigen Ereignissen der Ortsgeschichte aus Vergangenheit und Gegenwart vertraut. Eine erste Bewährungsprobe war die Aufführung des „Dettinger Te Deums“ im Jahre 1968, die von der Interessengemeinschaft für Heimatgeschichte mit einer großen Ausstellung zur Schlacht bei Dettingen und zu Händels Werk begleitet wurde. In Großwelzheim war der spätere Schulamtsdirektor Edmund Rücker spiritus rector der Geschichtsforschung. Mit seiner Großwelzheimer Chronik zur 1200-Jahr-Feier bereitete er den enormen Fundus an geschichtlichen Quellen auf. Dettingens erste Chronik entstand unter Mithilfe der Heimatforscher 1975 zur 1000-Jahr-Feier. Für beide Orte wurden sogenannte „Heimatfilme“ gedreht, die geschichtliche Ereignisse und den Lebens- und Arbeitsalltag filmisch dokumentierten. Eine Arbeitsgruppe hielt den untergehenden  Dialekt fest. Am 23. September 1977 wagte die Interessengemeinschaft für Heimatgeschichte dann einen wichtigen Schritt: es kam zur Gründung des Karlsteiner Geschichtsvereins. Die Gründungsmitglieder aus Dettingen und Großwelzheim wählten Helmut Winter zum 1. Vorsitzenden und Georg Hubert zum 2. Vorsitzenden. Ria Scherer wurde Schriftführerin, Helmut Nimbler Pressewart, Edwin Stenger Schatzmeister, Winfried Knichelmann Kulturwart, Edwin Hussi Leiter des Heimatmuseums und Almut Köbe Schriftleiterin. In der Folge entstanden die „Karlsteiner Geschichtsblätter“, die es bis heute bei einer Auflage von jeweils etwa 1000 Exemplaren auf 9 Ausgaben gebracht haben. Dia-Vorträge und filmische Jahresrückblicke trugen vielfach zur Gestaltung von Veranstaltungen der Ortsvereine bei. Vielfach übernahmen Mitglieder des Geschichtsvereins die Erstellung von Jubiläumsschriften. Unvergessen auch das Historienspiel und der Handwerkermarkt aus Anlass der Rathauseinweihung und der Feier „10 Jahre Karlstein“.    

Das Heimatmuseum wird ausgebaut

Mit dem Umzug der Karlsteiner Gemeindeverwaltung 1985 in das neu erbaute Rathaus wurden die Räume in der ehemaligen Dettinger Volksschule für eine Nutzung frei. Zug und Zug wurden unter Hinzuziehung von Fachleuten, bei enormer Eigenleistung und mit großer finanzieller Unterstützung der politischen Gemeinde, die Abteilungen „Geologie“ (verantwortlich Erwin Brenneis), „Vor und Frühgeschichte“, „Gräberstraße“, „Schlacht bei Dettingen“, „Mittelalter“, „Altes Dorf und Handwerk“, „Eisenbahn“ und „Bürgerliches Wohnen um 1900“ eröffnet. Jüngeren Datums sind die Abteilung „Kinderwelten“ und die erst jüngst eröffnete Mit-mach-Abteilung „Steinzeit“, in der Kinder und Jugendliche an vielen Stationen im eigenen Tun das Leben der Steinzeit-Menschen „begreifen“. So kann man im Karlsteiner Heimatmuseum einen Gang durch die Jahrhunderte machen. Vereins- und Gruppenführung sind auf Anmeldung jederzeit möglich. Die Öffnungszeiten werden jeweils über die Presse bekannt gegeben.

Das „Jahr der lebendigen Geschichte“, 1993 zum 250jährigen Jahrtag der Schlacht bei Dettingen begangen, wurde vom Geschichtsverein ideenreich und tatkräftig unterstützt. Ebenso die Feier zum 25jährigen Bestehen der Gemeinde Karlstein (1970), bei denen der Geschichtsverein bei dem Stationenspiel zur Ortsgeschichte half.

Die Betreuung des Heimatmuseums und die Einsatzplanung für Helferinnen und Helfer lag viele Jahre vor allem in den Händen des Ehepaares Rosel und Karlheinz Schimmel. Verantwortlich dafür ist jetzt Karl-Heinz Liedel.

Neue Initiativen

Ein neues Vorhaben des Geschichtsvereins ist die Ausbildung von Helferinnen und Helfern in der Mitmach-Abteilung „Steinzeit“, die wesentlich unter Mitwirkung der Hauptschule Karlstein und dem Klassenlehrer Franz Manske eingerichtet wurde. Notwendig ist die Schulung von Lehrkräften und Helfern, weil es hier um Flechten, Pfeilherstellung, Weben, Speisezubereitung, Steinbohren geht, kurzum um Tätigkeiten, die in der Steinzeit beherrscht werden mussten.

Eine Reihe von Mitgliedern, darunter Harald Weis, Ewald Knichelmann, Gundolf Dahlheimer und Gerhard Faller,  beschäftigt sich auch mit Familien- und Ahnenforschung. Die Grundlagen für die Familienforschung hah Heinz Herzog mit der Abschrift der Kirchenbücher ab 1650 gelegt.

Entwickelt werden soll in Kürze ein museumsdidaktisches Konzept für die geplante Abteilung „Handwerk und Industrie“ und die Geschichte des 20. Jahrhunderts, die später einmal in den Erdgeschoßräumen der alten Schule untergebracht werden soll.

Ergänzung, Ordnung und Inventarisierung der reichen Foto-Sammlung sind ein weiteres Aufgabengebiet für Karl-Heinz Liedel, das Ehepaar Schimmel und Erwin Brenneis..

 

Vorsitz und Nachwuchs

Wie viele Geschichts- und Heimatvereine, die auf ehrenamtliche Arbeit angewiesen sind und keine spektakulären Angebote im Wellness-Stil oder als Vergnügungspark-Ersatz machen können, mangelt es dem Karlsteiner Geschichtsverein, der heute etwa 80 Mitglieder zählt, an jungen Mitgliedern, die an der detektivischen Arbeit des Forschens oder an der praktischen Erkundung des Lebens früherer Epochen interessiert sind.

An der Orts- und Regionalgeschichte interessierte Ortsbürgerinnen und Ortsbürger sind zur Mitgliedschaft im Geschichtsverein Karlstein herzlich eingeladen.

 

 

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Besondere Ereignisse:

 

 

                 Jahreshauptversammlung am 05.04.2009 im Gasthaus Krone